Jankiel Wiernik – Ein Jahr in Treblinka

@Depositphotos.com / Hasenonkel

@Depositphotos.com / Hasenonkel

Die Zeit des Nationalsozialismus ist mittlerweile seit vielen Jahren vorbei. Nicht einmal mehr unsere Eltern können sich wirklich an die Ereignisse der damaligen Zeit erinnern. Vielleicht daher ist die gewisse Renaissance dieser Thematik zu erklären, die in der letzten Zeit wahrzunehmen ist? Diverse Filme, Serien und ja, auch Bücher, wenden sich diesem Thema zu.

Die letzten Tage des Führers werden ebenso beleuchtet, wie die einzelnen Schlachten und die Bombennächte, welche blühende Städte wie Hamburg, Frankfurt und Dresden, in fürchterliche Hölle verwandelt haben.

So wichtig die Erinnerung an die damalige Zeit ist, so sehr vermisse ich ein Thema, welches kaum Erwähnung findet: die Schrecken der Konzentrationslager. Read More →

Buchrezension: Romain Rolland – Michelangelo

Copyright Daniel Ludwig 2015

Copyright Daniel Ludwig 2015

Das erste Buch aus der Sammlung Dr. Ruf ist fertig gelesen. Welcher Sammlung? Hm, dazu erzähle ich beim nächsten Mal etwas, heute geht es um das Buch. Eine Biographie des übergroßen Künstler Michelangelo aus der Feder von Romain Rolland.

Wer der Autor war, muss ich zu meiner Schande zugeben, wusste ich nicht, als ich das Buch in die Hand nahm. Vielmehr war das Thema ausschlaggebend, Michelangelo, einer der Künstler, die mich am meisten faszinierten und mit eigenen Kunstwerken in ihren Bann schlugen.

Nicht zufällig wählte ich vor einigen Jahren als Ziel unseres Herbsturlaubes die Stadt Florenz aus, wohl wissend über die Meisterwerke des großen Michelangelo, die sich in ihren Museen verstecken. Und auch Casa Buonarotti. Ganz besonders natürlich die Bibliotheca Medicea Laurenziana, einerseits als Traumziel eines jeden Bibliophilen, andererseits durch die ungewöhnliche Treppe, für die Michelangelo als Architekt zeichnete.

Man kann sich meine Überraschung vorstellen, als ich lass, dass der mir völlig unbekannte Rolland sogar einen Nobelpreis in Literatur bekommen hatte. Doch der Satz in Wikipedia sprach Bände: „Trotz seines Ruhms in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird Rolland heute kaum noch gelesen.“ Read More →

Heizkostensparen mit Büchern?

© Depositphotos.com /  andreviegas

© Depositphotos.com / andreviegas

Passend zu der Jahreszeit und kommender Kältezeit macht man sich Gedanken darüber, wie die gute Stube zu heizen ist, damit man wohlig und behaglich am Abend seine Tasse Tee genießen kann und morgens im Bad nicht einfriert.

Wir wissen sehr gut, wie man heutzutage unsere Häuser wärmt: mit doppel- oder gar dreifach verglasten Fenstern, mit isoliertem Dach und Keller, mit Außendämmung. Doch wie haben es Menschen früher gemacht? Damals, als von Styropor noch keine Rede sein konnte, als Kamin noch die einzige Wärmequelle darstellte?

Zufälligerweise fiel mir ein Artikel in die Hände, welches ich Euch nicht vorenthalten möchte. Erstaunlicherweise umso mehr, als so manches der darin enthaltenen Vorschläge sehr einfach, wenn nicht sogar primitiv sind, und dennoch sogar für unsere modernen Häuser von großem Vorteil sein können! Vor allem jedoch, weil der Artikel wieder einmal ein Beweis ist, wie sinnvoll eine solide Büchersammlung ist. Read More →

Über den Tee

Abelines Gaard

Abelines Gaard

Unter uns Bücherliebhabern scheint der Anteil der Tee- im Vergleich zu dem der Kaffeetrinker unvergleichlich höher zu liegen. Sicherlich fängt so mancher davon den Tag zwar mit einer Tasse Kaffee an, doch die meisten sind sich einig darüber, dass zu einem entspannten, gemütlichen und behaglichen Abendlesen eher die goldene Farbe des Tees passt als die des Kaffees.

Viele mir bekannte Leser bekennen freimütig, stets neben ihrem bevorzugten Leseplatz eine kleine Kanne Tee zu haben. Vom Geschmack abhängig, kann sie mit grünem, schwarzen, oder gar Kräutertee gefüllt sein, doch sie scheint ein unverzichtbares Accessoire eines behaglichen Leseerlebnisses zu sein.

Als Earl Grey – Trinker steche ich da sicherlich etwas heraus, die meisten bevorzugen offenbar eher die grüne Version. Zugegeben, nach drei Tassen Earl bin ich nicht mehr in der Lage, einzuschlafen, dennoch gebe ich den zwei über den Tag verteilten großen Bechern den Vorzug. Ganz besonders, als ich den Tee aus einer Bibliophilen-Tasse genießen darf, die mir einst meine liebe Frau geschenkt hat.

Im Rahmen meiner Bucherfassungsaktion (zu lesen hier) fiel mir plötzlich aus einem der Regale ein dünnes Büchlein, eine Broschüre fast, dessen Titel mich sofort stocken ließ: „Rund um den Tee“ von Curt Maronde. Read More →

Gesamtzählung aller Bücher: Soeben abgeschlossen!

© Depositphotos.com / Syda_Productions

© Depositphotos.com / Syda_Productions

Es ist vollbracht! In einer mehrtägigen Aktion habe ich, mal stehend, mal sitzend, mal unter dem Tisch liegen, es endlich vollbracht und sämtliche Bücher in meinem Bestand aufgenommen und eine Numbersliste eingetippt.

Ohne sich großartig mit Verlagen, Seitenanzahl oder Abgleich mit Amazon zu beschäftigen, ging ich der Reihe nach die einzelnen Regale durch und schrieb Autor und Name. Auf diese Weise schaffte ich zwei bis drei randvolle Billies am Tag, obwohl ich nur abends arbeiten konnte.

Hier das Ergebnis! Read More →

Bist Du ein Biblioholiker? Mach den Test!

© Depositphotos.com / Irina Tischenko

© Depositphotos.com / Irina Tischenko

Im Rahmen meiner Bucherfassungsaktion fiel mir in einem der Regale das bisher offenbar übersehene Buch über die Bibliophilie, bzw. über ihren seltsamen Auswuchs, die Biblioholie: “Biblioholism” vom Tom Raabe.

Witzig geschrieben und spannend, schlug es mich sofort in seinen Bahn, vor allem, da ich immer wieder das Gefühl habe, einen klaren Spiegel vorgezeigt bekommen zu haben.

Als ich dann noch einen wunderbaren Fragebogen darin gefunden habe, mit dessen Hilfe zu bestimmen ist, wie weit man denn in den Sumpf der Biblioholie vorgedrungen ist, gab es kein Halten mehr.  Vor allem, da ich fast bei allen Fragen mit “Ja” antworten mußte. Kurzerhand setzte ich mich an meinen Linuxrechner, startete die virtuelle Maschine, mit welcher ich Webapplikationen entwickele und schrieb den Fragebogen um.

Einige der Fragen habe ich verändert, da sie mir eines echten Bibliophilen weniger würdig erschienen. Auch die Auswertungen wurden stark ausgebaut und erweitert.

Möchtest Du probieren, wie weit Du schon vorgedrungen bist auf dem dunklen Weg der Biblioholie? Probiere den Test HIER aus!

Read More →

Schon wieder ein Duplikat?

Copyright Daniel Ludwig

Copyright Daniel Ludwig

Vorgestern sah ich zufällig auf der Empfehlungsliste von eBay ein spannendes Buch über U-Boote im Zweiten Weltkrieg. Eines meiner weit verbreiteten Interessengebiete ist genau diese schreckliche Zeit, mit besonderer Vorliebe, sofern man bei einem solchen Thema von Vorliebe sprechen kann, für Meer- und Seekriege.

„Muss ich haben!“ – drängte sich schlagartig in meinen Kopf und, beinahe ohne Zutun vom Verstand, bewegte meine Hand den Mauszeiger auf den „Sofort-Kauf“ – Knopf. Danach noch schnell bezahlen via PayPal und voila, jetzt heißt es warten, bis der gequälte Postbote, der mich mittlerweile wohl unendlich hasst, das Paket anschleppt.

Mit sich zufrieden stand ich auf, um mir einen Tee zu machen und… mein Blick fiel auf genau dasselbe Buch, was ich soeben ersteigert hatte, welches in meinem eigenen Regal schon stand.

Schon wieder habe ich ein Buch gekauft, welches ich bereits besitze!

Kennst Du das, lieber Leser, dieses Gefühl, seine Sammlung zu kennen und genau zu wissen, was sich darin befindet? Dennoch taucht hin und wieder ein Buch auf, was man eigentlich mit einem anderen Layout in Erinnerung hatte, in einem Regal, wo man es definitiv nicht abgelegt hat? Wenn sich nach angestrengter Suche herausstellt, dass man dasselbe Buch zwei Mal hat, gar dreimal? Read More →

Mein neuer Blog: Digitaler-Maschinenraum.de

Das wenig an Freizeit, was mir zuletzt übrig blieb, verbrachte ich damit, endlich die Kisten mit meiner Sammlung alter Computer, die seit dem Umzug unberührt im Keller standen, zu öffnen, die Maschinen zu sichten und endlich wieder zum Leben zu erwecken. Eine kleine Nachtstunde mit Bruce Lee auf C64, gespielt auf einer SD2IEC, oder der allererste Start meines neuen Kaypro Robbie waren ein Genuß, den ich lange Zeit vermißt habe.

Aus dem Schwung heraus erstellte ich gleich einen neuen WordPress-Blog, der sich meiner Sammlung widmet. Seit heute ist dieser online unter

http://www.digitaler-maschinenraum.de

Wer noch mit Wehmut an die alten Zeiten eines Atari oder Amstrad denkt, ist herzlich zum Besuch eingeladen! Es leben 8 Bit!

Fundstücke im Netz: Bibliothek aus Ikea – Regalen

© Depositphotos.com / photography33

© Depositphotos.com / photography33

Diesen Link kann ich Dir nicht vorenthalten, lieber Leser. Wie wandelt man einen langen Flur in eine Bibliothek um?

Auf die Idee, Billys verkehrtherum aufzuhängen, um Lücken zu schließen, wäre ich nicht gekommen.

Ikeahackers

Im nächsten Leben baue ich mir auch solch eine Bibliothek. Endlich keine Platzprobleme mehr (zumindest vorübergehend)

Lichtblicke

Copyright Daniel Ludwig

Copyright Daniel Ludwig